Mein Avatar, mein besseres ich?

 

Heute haben wir im Kurs etwas über die Vorzüge von Second Life und anderen Tools gelernt, welche die digitale Welt in einem 3- Dimensionalen Licht erscheinen lassen. So können diese Tools auch für die Schulung von Menschen benützt werden, oder um Konferenzen abzuhalten. In diesem Aspekt interessiert mich vor allem der Faktor Mensch. Was für einen Einfluss hat eine digitale Welt wie Second Life auf den Menschen? Dazu habe ich einen Film gefunden, den es sich lohnt, anzuschauen: „My Avatar and Me“.

 

 

In diesem Film geht es gerade um diese Einflüsse von Second Life auf das Verhalten des Menschen hinter dem Avatar. Was ist, wenn ich mich in Second Life verliebe und was ist, wenn ich mich dann nach der Realität sehne, aber mein Gegenüber nur in dieser virtuellen Welt mit mir etwas zu tun haben will?

 

Gerade zur Geschichte von Mann und Frau in der virtuellen Welt habe ich zudem ein sarkastisches Lied entdeckt:

 

 

 

Neben der Liebe wird der Mensch auch weiter beeinflusst. Darüber hat sich Miriam Meckel in ihrem Buch „Next“ auch schon Gedanken gemacht. Ironischerweise wird in ihrem Buch das „Böse“ nicht mehr durch einen Menschen verkörpert, sondern von einem Algorithmus. Ich will euch hier nicht die Spannung verderben.

 

 

Des Weiteren frage ich mich, ob Regeln zur Kommunikation in der „realen“ Welt auch für die digitalen Welten gelten. Die fünf Axiome der Kommunikationstheorie von Paul Watzlawick bieten euch eine Grundlage für diese Frage.

 

 

Gerade dieses eine Axiom: „Man kann nicht nicht kommunizieren“, finde ich äusserst interessant. Ist es nicht so, dass gerade in Second Life möglich ist, sich unsichtbar zu machen und somit die Möglichkeit des Nichtkommunizierens besteht? Da ja meine Mimik nicht von dem Avatar abgebildet wird, können die Anderen nicht sehen, wie mein Körper auf gewisse Aussagen reagiert. Also fehlt doch die nonverbale Kommunikation fast vollständig in dieser Welt. Oder habt ihr eine andere Sichtweise?

 

A propos nonverbale Kommunikation: das Buch „Gefühle lesen“ von Paul Ekman beschäftig sich mit dieser Thematik.

 

 

 

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