Mein letzter Post
Mein letzter Post für Teamarbeit 2.0. Man, das ging ja schnell. Zu diesem Anlass versuche ich, für mich ein paar Fragen zu beantworten.
Was habe ich in diesem Kurs Neues dazugelernt?
Was hat mir der Kurs gebracht?
Würde ich Teamarbeit 2.0 weiterempfehlen?
Ich hatte vor Beginn von Teamarbeit 2.0 schon einige Vorkenntnisse über das Arbeiten in einer Gruppe im Web 2.0. So hatte ich schon vor diesem Kurs häufig Doodle verwendet oder hatte einen Second Life Account. Auch kannte ich Google Docs und Skype und war die Dropbox für mich längst keine unbekannte Kiste mehr. Meinen Vorkenntnissen zu trotz und wider meines Erwartens, konnte ich in diesem Kurs durchaus neue Dinge dazulernen. Im Kurs wurden meine Fähigkeiten für viele neue Tools gestärkt. Zum Beispiel kannte ich Adobe Connect vor diesem Kurs nicht, und dank diesem Tool wird es mir künftig auch einfacher fallen, Teamsitzungen über grössere Distanzen hinweg abzuhalten. Neben den Tools wurden auch meine Fähigkeiten im Allgemeinen für die Teamarbeit über das Internet gestärkt. Das Beste am ganzen Kurs fand ich, einen eigenen Blog zu schreiben. Vor diesem Kurs wollte ich schon immer mal einen Blog schreiben, aber meistens ist mir etwas dazwischen gekommen und ich habe es nie wirklich geschafft, mich mit den „Blogtools“ vertraut zu machen. Aber jetzt habe ich schon zwei Blogs: den einen hier, den ihr jetzt grad am lesen seid und der zweite Blog, der von meinen beiden kleinen Katzen handelt, die ich vom Tierheim geholt habe. Zigi und Flöckli würden es sicher sehr toll finden, wenn ihr auch mal in deren Blog vorbeischaut.
Der Kurs hat mir persönlich neue Perspektiven und Möglichkeiten für das Zusammenarbeiten über das Web 2.0 aufgezeigt. Zugleich hat dieser Kurs meine Wertschätzung für die „reale“ Gruppenarbeit gestärkt. So war es für mich in einer anderen Gruppenarbeit nicht mehr selbstverständlich, dass alle sich im selben Raum befunden haben. Zukünftig kann ich mir durchaus vorstellen, dass sich der Trend zur rein virtueller Teamarbeit durchsetzen wird. Ob dies jedoch besser ist, wage ich zu bezweifeln. Wir, die Menschen, beklagen uns doch heute schon, dass der Zusammenhalt in der Gesellschaft immer mehr zerfällt. Und wenn wir nur noch virtuell miteinander im Team arbeiten, wird es bestimmt nicht förderlich sein, den Zusammenhalt zu stärken. Darum gehe ich zwar mit neuen Fähigkeiten aus dem Kurs, aber auch mit einem mulmigen Gefühl.
Der Kurs ist für jeden ideal, der seine Sinne und Fähigkeiten für das Arbeiten im Team über das Internet stärken will. Also kann ich schon abschliessend von mir behaupten, dass ich diesen Kurs weiterempfehlen werde.
Last but not least möchte ich mich noch ganz herzlich bei Frau Back und Frau Zollikofer für ihren Einsatz und ihr Engagement bedanken, mit dem sie den Kurs so interessant gestaltet haben.
Netvibes
Mit Netvibes ist es mir mal gelungen, meine eigene Zeitung zusammenzustellen. So muss ich nun nicht mehr auf die einzelnen online Seiten der Medien gehen, um mich zu informieren. Erste Schritte über Netvibes habe ich auf dem folgenden YouTube-Video gefunden. Netvibes ist ein Tool, was ermöglicht, Aktualisierungen von Nachrichten, Blogs etc. im Überblick zu behalten, ohne extra auf die einzelnen Seiten gehen zu müssen.
Nun zu meiner Bewertung von Netvibes:
Handhabung: sehr gut
Einfaches gestalten
Eintrittshürden: sehr gut
Zeitgewinn: gut
Perspektiven: gut
Produktivitätsgewinn: gut
Allgemeiner Nutzen: gut bis sehr gut
Creatly
Creatly ist eine Art Projekt-Tool, indem es möglich wird, ganze Grafiken zu erstellen und diese zu teilen. So wird im Video damit geworben, dass Projekte mit Creatly einfacher zu kontrollieren sind und durch die Visualisierung ein besserer Überblick über die Projekte besteht. Wer dieses Tool intensiv nutzen möchte, muss langfristig auch Geld dafür bezahlen. Das kostenlose Angebot ist sehr beschränkt im Vergleich zu den kostenpflichtigen. Beim Einarbeiten in das Tool sah ich nur einen essentiellen Vorteil. Der Vorteil liegt beim Erstellen von Graphiken, welche leichter mit Creatly zu erstellen sind, als mit einem Word Dokument.
Meine Bewertung:
Handhabung: gut
Eintrittshürden: mangelhaft
Ich sehe die Kosten als eine enorme Eintrittshürde an.
Zeitgewinn: genügend
Perspektiven: genügend
Produktivitätsgewinn: genügend
Allgemeiner Nutzen: genügend
Google Doc
Es kommt nicht selten vor, dass in Gruppenarbeiten mehrere Leute an einem Doc arbeiten müssen. Schwierig wird es, die einzelnen Teile zu kombinieren und auf ein einheitliches Layout zu brechen. Es gibt hierfür mehrere Methoden, die ich schon in Gruppenarbeiten kennenlernen durfte.
1. Methode: Jeder von der Gruppe schreibt seinen Teil. Wenn alle mit dem Schreiben fertig sind, wird ein Gruppentreffen veranstaltet und zusammen die Texte zu einem Ganzen „gepuzzelt“.
2. Methode : Es besteht ein Dokument in der Dropbox und alle arbeiten zu unterschiedlichen Zeiten an diesem Dokument. Wir haben das Dokument umbenannt, wenn einer von uns am Dokument arbeitete. So hatte das Dokument zwischenzeitlich ganz diverse Beschriftungen, wie zum Beispiel: „Michael isch dra, Finger weg“ oder „Mich nicht bearbeiten; ich werde gerade von einem Ghostwriter geformt“.
3. Methode: Wir machten ein Dokument bei Google Doc’s auf und alle konnten es simultan bearbeiten. So war es für die ganze Gruppe möglich, die Beiträge der anderen einzusehen, währenddessen sie am schreiben waren. So war es möglich, erdenkliche Inputs unmittelbar zu geben.
Für mich war bisher die dritte Methode die angenehmste, um Arbeiten in einer Gruppe zu schreiben. Da wirklich zeitgleich an einem Dokument gearbeitet werden kann und somit sehr viel Zeit eingespart werden kann.
Handhabung: gut
Die Handhabung von Google Doc’s war für mich einfach, da ich einen Google Plus Account besitze und Google Doc’s integriert ist.
Eintrittshürden: gut
Zeitgewinn: sehr gut
Da immer am finalen Dokument gearbeitet wird, braucht es weniger Zeit, alles zu vereinheitlichen.
Perspektiven: gut
Es sind neue „Features“ geplant, um beispielsweise Google Doc’s mit InDesig zu koppeln
Produktivitätsgewinn: sehr gut
Die Produktivität der Gruppe wird durch das simultane Arbeiten am Doc stark gesteigert und darum ein „Sehr gut“.
Allgemeiner Nutzen: gut bis sehr gut
Dropbox ein gutes Tool
Wahrscheinlich kennt ihr schon alle die Dropbox. Darum widme ich der Dropbox nur einen kleinen Beitrag. Die Dropbox ermöglicht es, wichtige Daten in einer „Cloud“ zu speichern. Ein Ordner kann für mehre Leute freigegeben werden uns somit können alle Mitglieder der Gruppe auf diese Dokumente zugreifen, diese bearbeiten und die aktualisierten Versionen in der Dropbox wieder abspeichern. Mehr Infos dazu gibt Torsten Maue. Dropbox ist meiner Meinung nach ideal für das Sammeln und Austauschen von Quellen in einer Gruppenarbeit. Aber die Dropbox ist ungeeignet für ein gemeinsames Arbeiten an einem Dokument, weil nicht simultan an dem Dokument gearbeitet werden kann. Es ist nur möglich, sequentiell am gleichen Dokument zu arbeiten.
Meine Bewertung:
Handhabung: gut
Einfache Handhabung, kann jedoch mit der Zeit unübersichtlich werden.
Eintrittshürden: gut
Zeitgewinn: gut
Perspektiven: mangelhaft
Augenmerk hauptsächlich auf der Vergrösserung des Speicherplatzes.
Produktivitätsgewinn: gut
Simultanes Arbeiten am gleichen Doc ist nicht vorhanden.
Allgemeiner Nutzen: gut
Erfahrungsberichte
Hallo zusammen! Im Zusammenhang mit unserer Präsentation komme ich vermehrt in Berührung mit webbasierten Anwendungen. Bei ersten Recherchen ist mir aufgefallen, dass schon Vieles über die einzelnen Anwendungen geschrieben wurde. Es wäre langweilig, wenn ich dies wieder im Einzelnen wiedergebe. Darum gestalte ich euch einen Erfahrungsbericht über diese Tools, welche mit Tags gespickt sind, die euch zu weiterführenden Informationen bringen. Zudem führe ich ein Bewertungssystem ein. Dieses System soll euch bei der Entscheidung behilflich sein, ob ihr euch in das Tool einarbeiten wollt oder eben nicht.
Kriterien für das System sind Handhabung, Zeitgewinn, Eintrittshürden, Perspektiven, Produktivitätsgewinn und Allgemeiner Nutzen.
Als Beispiel die wunderbare Liste
Wem ist das nicht auch schon passiert, man wird abends vor dem Ausgang oder Schlafengehen angerufen und gebeten, in der nächsten Zeit etwas zu erledigen. Meistens kleinere Sachen wie Notizen aus der letzten Vorlesung kopieren und mitbringen oder noch dies und das an der Seminararbeit abändern. „Geht klar, kein Problem“. Nach einem oder zwei Tagen kommt so ein Ungemach und man erinnert sich vage: Ich hätte doch noch was erledigen müssen. Was war das noch? „Wunderlist“ dient dem Zweck, solche Situationen zu vermeiden.
Was ist „Wunderlist“ eigentlich?
Wunderlist wurde von „6Wunderkinder“ gegründet. Martin Weigert spricht von einer Erfolgsgeschichte. Kurz erklärt hat dieses Tool das Ziel, Aufgabenlisten zu erstellen, um so sicherzugehen, dass keine Aufträge in der Hektik des Alltags verloren gehen.
Das Anmelden ist sehr leicht: Einfach eine E-Mail-Adresse angeben und los geht die Geschichte. Dieses Tool erklärt sich von Anfang an selbst. Aufgaben mit dem Zeitpunkt versehen, bis wann diese erledigt sein müssen und mit der Eingabetaste hinzufügen. Für diejenigen, welche einen Holzhintergrund nicht so toll finden, besteht auch die Möglichkeit, diesen zu ändern. Zudem können verschiedene Listen mit Aufträgen erstellt werden. Dies erachte ich als sinnvoll, weil es so dem Nutzer ermöglicht wird, seinen privaten Bereich von dem geschäftlichen Bereich zu trennen. Doch darf nicht vergessen werden, dass der Produktivitätsgewinn im Vergleich zur obligaten Notiz in der Agenda gering ist. Hier mal ein Beispiel von meiner Aufgabenliste:
Was nützt eine Liste, wenn man nicht überall Zugriff auf sie hat? Darum gibt es auch eine „Wunderlist App“, die es ermöglicht, seine Aufgaben auch mobil mit dem Smartphone mitzuführen, Einsicht zu nehmen und neue Aufträge zu erstellen.
Nun zu meiner persönlichen Bewertung dieser Anwendung:
Handhabung: sehr gut
Eintrittshürden: gut
Zeitgewinn: genügend
Perspektiven: mangelhaft
Produktivitätsgewinn: genügend
Allgemeiner Nutzen: genügend bis gut
Mein Avatar, mein besseres ich?
Heute haben wir im Kurs etwas über die Vorzüge von Second Life und anderen Tools gelernt, welche die digitale Welt in einem 3- Dimensionalen Licht erscheinen lassen. So können diese Tools auch für die Schulung von Menschen benützt werden, oder um Konferenzen abzuhalten. In diesem Aspekt interessiert mich vor allem der Faktor Mensch. Was für einen Einfluss hat eine digitale Welt wie Second Life auf den Menschen? Dazu habe ich einen Film gefunden, den es sich lohnt, anzuschauen: „My Avatar and Me“.
In diesem Film geht es gerade um diese Einflüsse von Second Life auf das Verhalten des Menschen hinter dem Avatar. Was ist, wenn ich mich in Second Life verliebe und was ist, wenn ich mich dann nach der Realität sehne, aber mein Gegenüber nur in dieser virtuellen Welt mit mir etwas zu tun haben will?
Gerade zur Geschichte von Mann und Frau in der virtuellen Welt habe ich zudem ein sarkastisches Lied entdeckt:
Neben der Liebe wird der Mensch auch weiter beeinflusst. Darüber hat sich Miriam Meckel in ihrem Buch „Next“ auch schon Gedanken gemacht. Ironischerweise wird in ihrem Buch das „Böse“ nicht mehr durch einen Menschen verkörpert, sondern von einem Algorithmus. Ich will euch hier nicht die Spannung verderben.
Des Weiteren frage ich mich, ob Regeln zur Kommunikation in der „realen“ Welt auch für die digitalen Welten gelten. Die fünf Axiome der Kommunikationstheorie von Paul Watzlawick bieten euch eine Grundlage für diese Frage.
Gerade dieses eine Axiom: „Man kann nicht nicht kommunizieren“, finde ich äusserst interessant. Ist es nicht so, dass gerade in Second Life möglich ist, sich unsichtbar zu machen und somit die Möglichkeit des Nichtkommunizierens besteht? Da ja meine Mimik nicht von dem Avatar abgebildet wird, können die Anderen nicht sehen, wie mein Körper auf gewisse Aussagen reagiert. Also fehlt doch die nonverbale Kommunikation fast vollständig in dieser Welt. Oder habt ihr eine andere Sichtweise?
A propos nonverbale Kommunikation: das Buch „Gefühle lesen“ von Paul Ekman beschäftig sich mit dieser Thematik.
Der Kurs ist echt toll. Aber
Aber zwischendurch eine Pause wäre noch besser. :-)


